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Staatlich geprüfter Atem-, Sprech- und Stimmlehrer
Sprechstörungen | Sprachstörungen | Stimmstörungen
Als staatlich geprüfter Atem-, Sprech- und Stimmlehrer bin ich in der Arbeit mit Menschen geschult, die Schwierigkeiten mit Sprache, Sprechen oder mit ihrer Stimme haben. Die Grundlage dafür bietet das Konzept Schlaffhorst-Andersen: Ein ganzheitlicher Ansatz, der Atem-, Körper- und Wahrnehmungsübungen mit weiteren Techniken für die Arbeit an Stimme und Sprechen kombiniert.
Störungsbilder im Überblick
Der Schwerpunkt meiner Arbeit liegt neben dem gängigen logopädischen Spektrum vor allem auf Störungsbildern, die mit Stimme und Atmung zu tun haben.
Stimmstörungen
Über mich | Arbeitsweise
Seit Sommer 2020 bin ich als staatlich geprüfter Atem-, Sprech- und Stimmlehrer zugelassener Therapeut für alle logopädischen Störungsbilder.
Insbesondere habe ich mich auf den Bereich der Stimmstörungen spezialisiert und arbeite zu diesem Zweck nach Konzept Schlaffhorst-Andersen sowie im Schwerpunkt therapeutisch-edukativ anhand der stimmlichen Funktionskreise.
Darüber hinaus habe ich ein besonderes Interesse an den Themen Redeflussstörung (Stottern und Poltern), selektiver Mutismus und Aussprachestörungen bei Kindern und Erwachsenen
Gesang unterrichte ich seit Abschluss meines Studiums der Gesangspädagogik 2017. Das Wissen aus zahlreichen Fort- und Weiterbildungen in etablierten Methoden und wissenschaftsbasierten Konzepten der Stimmarbeit bereichert meine Tätigkeiten im Bereich Atmung und Stimme.
Online-Beratung und Online-Therapie
Zurzeit biete ich keine Therapie mehr auf Basis der gesetzlichen Krankenversicherung an.
ONLINE ist weiterhin möglich:
Auf Selbstzahlerbasis
- Beratung, Information und Edukation zu logopädischen Themen als Überbrückung während der Wartezeit auf Selbstzahlerbasis oder im Anschluss einer Therapie zum Auffrischen der Inhalte
Über die private Krankenversicherung oder auf Selbstzahlerbasis auf Verordnung einer Ärztin* zum 1,5-fachen GKV-Kassensatz:
- Stimmtherapie: Therapeutische Diagnostik, dann vorrangig edukatives Verfahren.
- Therapie von "Lautvertauschungen" wie /k/->/t/ oder /R/ -> /h/:
Diagnostik, dann vorrangig Anleitung der Eltern. Bei komplexen Fällen ist die Online-Therapie nicht ausreichend und muss in einer anderen logopädischen Praxis in Präsenz stattfinden.
Bitte klären Sie mit Ihrer Versicherung vorab, ob diese die Kosten für eine Online-Therapie übernimmt. Manche PKV verlangen einen vorhandenen GKV-Kassensitz zur Kostenerstattung. In dem Fall würde sie die Kosten nicht übernehmen.
- Funktionelle Stimmstörungen - Stimmlippenlähmung - Stimm- und Sprechtherapie bei Parkinson - Stimm- und atemtherapeutische Interventionen bei Long Covid, VCD/ILO und Atemwegserkrankungen (Asthma/COPD)
Störung der Singstimme (Dysodie)
- Vertrauensvolle Therapie für beruflich singende Menschen (genreunabhängig) und Schauspieler:innen - Bei Verlust an Lebensqualität von singenden Menschen (auch im Amateurbereich), z.B. aufgrund von unphysiologischer Stimmtechnik - Ein ähnliches Thema bei Stimmproblemen ist die Hilfe bei Stimmkrisen. Die Abgrenzung zu einer Dysodie ist hier manchmal schwierig. Akute Stimmkrisen sind ein gesangspädagogisches Thema und die Behandlung wird daher von Krankenkassen nicht übernommen. Eine phoniatrische Diagnostik ist allerdings auch in jeder Stimmkrise sinnvoll, um ernstere Ursachen auszuschließen. Von einer Dysodie kann man in Abgrenzung zu einer akuten Krise dann sprechen, wenn dysfunktionale Phonationsmuster über längere Zeit vorliegen, zu festgefahren sind, um sie mit dem normalen Gesangsunterricht zu lösen und wenn ein großer Leidensdruck vorhanden ist.
- Stottern/Poltern - Artikulationsstörungen: Probleme mit der Lautbildung (z. B. Lispeln oder Verbale Entwicklungsdyspraxie) - Rhinophonie (Nasalitätsstörung) - Myofunktionelle Störungen: Probleme mit der Mund- und Zungenmuskulatur, oft in Verbindung mit Zahnfehlstellungen oder Schluckstörungen - Sprechapraxie – Probleme bei der Planung von Sprechbewegungen - Dysarthrie – gestörte Sprechmotorik durch neurologische Erkrankungen (z. B. Parkinson) - Poltern – überhastete und undeutliche Sprache - Stottern – Unterbrechungen im Redefluss durch Blockaden oder Wiederholungen
- Phonologische Aussprachestörungen - Selektiver Mutismus – Sprechen nur in vertrauten Umgebungen (z. B. spricht das Kind zu Hause, aber nicht in der Schule) - Dysgrammatismus – Schwierigkeiten mit der Grammatik - Wortfindungsstörungen bei Aphasie - Semantisch-lexikalische Störung – Eingeschränkter Wortschatz oder Schwierigkeiten, Wörter abzurufen und sinnvoll zu verknüpfen
Schweren Herzens habe ich meine Kassenzulassung abgemeldet und schließe die Praxis dauerhaft, um andere Schwerpunkte meines beruflichen Weges zu verfolgen.
Für eine Online-Beratung auf Selbstzahlerbasis als Überbrückung zu einem Therapieplatz in einer anderen Praxis bin ich weiterhin erreichbar, ich biete selbst jedoch keine GKV-Therapien mehr an.
